Mediathek- Tipps

In den Mediatheken können Sie die letzten Beiträge zum Thema Schottdorf ansehen: BR kontrovers; BR quer; ZDF frontal 21 (Langfassung).

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3 thoughts on “Mediathek- Tipps

  1. Dem UA liegen anscheinend noch mehr Informationen vor, die dem geneigten Leser aber nur “häppchenweise” präsentiert werden.

    Wie der “Nordbayerische Kurier” berichtet betrieb die CSU aktives Fundraising. Dazu umwarb sie aktiv (wie jede andere Partei auch) geneigte “Spender”.

    “Für den 20. Juli 2005 fand sich in Schottdorfs Kalender der Vermerk: «1900 Essen München H Stoiber»

    Wie uns die CSU wissen lässt, handelte es sich dabei um einen – von mehreren – Fundraising-Abend(en) der CSU in München, zu dem jeweils einige Dutzend Gäste eingeladen werden.

    Zum Dank für seine Zuwendungen wurde der Mediziner 2005 und 2006 zu “Spenderessen” mit dem damaligen Parteichef Edmund Stoiber eingeladen, er nahm jedoch nach CSU-Angaben nur im Sommer 2005 einmal teil.

    http://www.nordbayerischer-kurier.de/nachrichten/untersuchungsausschuss-labor-csu-warb-spenden-bei

    Darüber hinaus gibt es noch ungeklärte Fragen zu den Spenden (25.000 € + 18.000 €).

    Nun Schottdorf ist ein spendabler Spender – schon 1998 spendete er dem dem Haus-
    ärzteverband Bayerns knapp 90.000 DM. Der Bericht taucht noch einmal kurz in die Vergangenheit ein (S.94-98 im nachfolgendem Link).

    https://netzwerkrecherche.org/wp-content/uploads/2014/10/Mehr-Leidenschaft-Recherche_2003.pdf

    Die Medien wollen dabei nicht nur negatives – sondern auch positives berichten. Eine solche “positive Nachricht” ist u.a. dass die Schönstein und Schottdorf GbR für die Entwicklung eines Ultralight-Vehicles einen Innovationsgutschein, der von der LfA Förderbank Bayern gestiftet wird, überreicht bekommen hat. So ein Innovatigutschein kann bis zu 18.000 € betragen.

    http://www.stmwi.bayern.de/service/mediathek/mediathek/pm/31396/

    Dann sind wir auf die weitere “Speisenreihenfolge” bzw. das Menue gespannt…

    1. Das Nest versucht, den Vogel zu beschmutzen.

      Die Geschehnisse sind seit vielen Jahren bekannt. Dr. Bernd Schottdorf beschreibt sie so: „Es ist kaum etwas so billig, so spottbillig wie ein korrupter Politiker“. Ist das eine Warnung an die Vorteilsnehmer? Naht jetzt für einige „Freunde der CSU“ – und deren Brüder im Zentrum der Macht – der Tag der „Götterdämmerung“?

      Die Polizisten, die in der Labor-Affäre ermittelten, wurden im Zuge ihrer Ermittlungen strafrechtlich verfolgt.

      Derartige Vorgänge sind in Bayern nicht neu: Nach meiner Strafanzeige gegen Herrn Dr. Schottdorf im Jahre 1998 wurde ich als Vorstandsmitglied der KVB und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung sowohl von dem hausärztlichen Vorsitzenden der KVB, Herrn Dr. Wittek (heute Gralshüter der Bayerischen Ärzteversorgung und damit auch meiner Altersbezüge) als auch von seiner damaligen männlichen Walküre, Herrn Dr. Wolfgang Hoppenthaller, wegen „Nestbeschmutzung“ mit Jauche und einem (erfolglosen) Amtsenthebungsantrag überkübelt. Dieser Antrag erhielt nicht einmal die einfache Mehrheit der Vertreterversammlung der KVB.

      Frei nach Karl Kraus: Nicht der Vogel beschmutzt das Nest – hier versuchte das Nest, den Vogel zu beschmutzen. Hatte doch der Bayerische Hausärzteverband (BDA) rund 90 000.- DM „Sponsoring“ von Herrn Dr. Schottdorf erhalten (die Überweisungsbelege liegen vor), von denen Gralshüter Wittek als damaliger Schatzmeister des BDA natürlich nichts wusste. Wer wird es wagen, hier von „Bestechung“ zu reden? Amnesie als politisches Prinzip – nicht nur in der Staatsregierung.

      Das bayerische Sozialministerium mit den Protagonisten Barbara Stamm (heute Landtagspräsidentin) und Dr. Maximilian Gaßner (heute Präsident des Bundesversicherungsamts) leistete nach meiner Strafanzeige wegen Betrugs kräftig Schützenhilfe – für Schottdorf (!) – und versuchte öffentlich Schaden von der Augsburger Praxis abzuwenden. Stamm wollte den Mitarbeitern des Laborunternehmers vermitteln, dass die Arbeitsplätze sicher seien, Gaßner suchte im Zeugenstand des Strafprozesses „nach pragmatischen Wegen, wie man die Praxis retten kann“.

      Wer wird sich denn hier für seit Jahren kursierende Gerüchte um Parteispenden des Augsburger Laborarztes an die CSU in Millionenhöhe interessieren? Die Dienstaufsichtsbeschwerden des verfolgten Polizisten M. an Justizminister Bausback und an Ministerpräsident Horst Seehofer wurden jedenfalls erster Klasse beerdigt. Bleibt zu hoffen, dass ein unabhängiger und mutiger Richter am LG München I die Dinge beim Namen nennt und auch die Mehrheit im Untersuchungsausschuss endlich die Orientierung findet, wer Täter und Vorteilsnehmer und wer Aufklärer und Opfer in der Causa Schottdorf ist.

      Dr. Pötsch, ehem. Vorstand KVB und KBV

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